pult_02Wir hatten vorher ein Mackie d8b, mit dem ich lange sehr zufrieden war und das für uns lange ausgereicht hat. Beim Entschluss ein neues Pult anzuschaffen war mir klar, dass ich kein digitales Pult mehr wollte, einfach auch, um nicht in ein paar Jahren wieder veraltete Digitaltechnik zu haben. Außerdem müssen wir wenig verschiedene Setups wieder aufrufen, oder Mixe noch mal nachstellen oder ähnliches, was für ein digitales, voll recallfähiges Pult gesprochen hätte. Wir haben lange überlegt, aber am Ende fiel die Wahl nicht schwer, da das AWS900 mit 24 Kanälen genau die richtige Größe hat. Mehr als 32 Kanäle nehmen wir selten auf und da haben wir ja noch einige 19“ Preamps im Petto, die auch nicht ganz verkehrt sind… Die 24 SSL Preamps sind (wie überraschend…), sensationell für drums! Der gefühlte „Druckpunkt“ liegt eher in den oberen Mitten, das macht die Drumsspuren von vornerein gleich sehr poppig und man bekommt selten das Gefühl gleich schon mit den EQs nachhelfen zu müssen. Für unsere MTV unplugged Probesession – bei der das Pult natürlich mehr als voll ausgelastet war – haben sich die Pultpreamps bei eigentlich jedem Instrument sehr bewährt. Was überraschend war: Bislang ist mir noch keine besser klingende Vorstufe für die Kombination Vocals mit dynamischen Gesangsmikrofonen wie z.B. SM58 oder Sennheiser 935 untergekommen.